ECO:RACING macht den Unterschied!

31.05./01.06.2008 - Rennslalom Eggenfelden

In Eggenfelden fand dieses Jahr der zweite Lauf zur Deutschen Rennslalom-Meisterschaft statt und Valentin und das Team wollten dort wieder ein bisschen Rennsportgeschichte schreiben. Die Anreise wurde schon am Samstag durchgeführt, da die Gruppe G3 in Eggenfelden schon früh morgens in der zweiten Startgruppe dran war. Um 19 Uhr sollte der Flughafen geöffnet werden, wo auf dem Rollfeld das Fahrerlager und die Strecke war. Bis dann auch das letzte Flugzeug gelandet war, wurde es dann doch später und so nutze man die Zeit um Pizza in der Flughafengaststätte zu essen. Später am Abend, nachdem das Nachtlager vorbereitet und das Auto abgeladen war, traf man sich noch mit den Clubkameraden vom MSRT Freiamt auf ein Bier. Am nächsten Morgen wurden dann die Papierabnahme und technische Abnahme absolviert, wobei der Veranstalter über das Alter von Valentin verdutzt war, denn so einen jungen Fahrer hatte es bei einem Lauf um die Deutsche Rennslalom-Meisterschaft noch nie gegeben. So schrieb Valentin als jüngster Fahrer aller Zeiten in der Deutsche Rennslalom-Meisterschaft Geschichte. Dies gelang auch dem Team, denn noch nie war ein mit alternativem Kraftstoff angetriebenes Fahrzeug um die Hütchen gewedelt. Auch hier wurde deshalb Geschichte geschrieben. Außer dem Alter von Valentin, der vom Streckensprecher als der 17-jährige Youngster betitelt wurde, wurde dies aber nicht kund getan. Vor dem Rennen fuhr Valentin die Strecke mit dem Fahrrad ab, denn diese war fast 5 km lang und von der sehr schnellen Sorte. Kurz vor dem Rennbeginn bekamen wir noch Besuch von Herrn Schmid vom Sponsor Campa, der interessiert das Geschehen verfolgte.

Im Training stellte Valentin schnell fest, daß das Berg-Fahrwerk für Topzeiten viel zu weich ist und konzentrierte sich deshalb darauf, ohne Pylonenfehler ins Ziel zu kommen. Dies gelang ihm im ersten Wertungslauf dann auch wo er sich dann auf dem 4. Platz wiederfand. Im zweiten Wertungslauf versuchte er dann noch aufs Treppchen zu kommen jedoch brach ihm einmal kurz das Heck in einer Pylonengasse aus und er räumte 3 Pylonen ab, was ihm 9 Strafsekunden einbrachte und zu Platz 7 im Klassement führte. Nach dieser ersten Standortbestimmung war jetzt klar, daß ohne einen vehementen Eingriff ins Fahrwerk Top-Platzierungen nicht möglich sind aber daß der Turbo-Diesel kein Nachteil ist und das Auto sich prinzipiell zum Rennslalom eignet. Nachdem die Siegerehrung zuende und das parc fermé geöffnet waren packte wir unsere Sachen und fuhren mit Herrn Schmid nach Straubing, um dort die neue Ölmühle der Campa AG zu besichtigen.

Wie in solchen Industrieanlagen üblich, muß man einen Helm tragen, was auch dem Sicherheitsbedürfnis von Valentin sehr entgegen kam.

Dort verbrachten wir sehr lehrreiche Stunden und Valentin konnte eine Probe der Rapsfrucht und -schrot mitnehmen, die er in der darauffolgenden Woche gleich im Chemieunterricht den Klassenkameraden zeigte.